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Unternehmensnachfolge - Wie regeln Sie das?

12 Mai

Autor: admin - Kategorie: Existenzgründung, Unternehmensbörse

Die zeitige Regelung der Unternehmensnachfolge ist im besonderen für Familienunternehmen von fundamentaler Bedeutung. Häufig wird die Unternehmensnachfolge hinausgezögert, was im Falle eines vorzeitigen Ablebens des Unternehmers für die Familie gravierende Folgen haben kann. Daher empfiehlt es sich für jedweden Unternehmer, an die eigene “Rente” zu denken und zeitig die Unternehmensnachfolge zweckmäßig zu steuern. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn in der Familie kein möglicher Nachfolger zu finden ist.

Wenn die Unternehmensnachfolge frühzeitig geplant wird, bleibt genügend Zeit, einen neuen Eigentümer zu suchen und den Ausstieg des Alteigentümers gut zu gestalten. Bei einer hastigen Regelung der Unternehmensnachfolge kann es häufiger passieren, dass die Firma verkauft werden muss und sich durch die Hast nur ein niedriger Preis erzielen lässt. Dabei sind jahrelang erfolgreiche Familienunternehmen für junge Unternehmer gerade namentlich attraktiv, da sie über einen beträchtlichen Kundenstamm und einen eingeführten Namen verfügen. Wenn ein Unternehmer mit einer eigenen Firma von Null startet, muss das eigene Renommee erst schleichend aufgebaut werden, was oft viel Zeit und Geld erfordert.

Um die Unternehmensnachfolge langfristig zu regeln, gibt es viele Möglichkeiten. Unter anderem kann ein Anwalt mit der Suche beauftragt werden oder es kann eine simple Anzeige in den Fachmedien geschaltet werden. Desweiteren bietet sich auch die Recherche in Online-Börsen für die Unternehmensnachfolge an, die konkret Unternehmen mit passenden Nachfolgern zusammenbringen. Zum einen kann die eigene Firma in einer Online-Börse veräußert werden oder es werden direkt potenzielle Jungunternehmer für die Unternehmensnachfolge gesucht, mit denen dann spielend Kontakt aufgenommen wird.

Die Unternehmensnachfolge selbst kann über zahlreiche Wege geregelt werden. So kann beispielsweise ein Übergang in verschiedenen Etappen erfolgen. Dabei zieht sich der Alteigentümer in unterschiedlichen Stufen aus dem Tagesgeschäft zurück und berät den passenden Unternehmen in der Übergangsphase. Der Nachfolger kann dabei die finanzielle Seite auch in Teilraten managen, korrespondierend der übernommenen Teilstufen. Eine weitere Möglichkeit ist die sofortige Komplettübernahme zu einem bestimmten Zeitpunkt und damit der komplette Übergang der Verantwortung auf den guten Besitzer. Auch die monetäre Beteiligung eines viel größeren Unternehmens und die Übernahme einer zeitlich befristeten Beraterfunktion des Alt-Unternehmens ist ein gut mögliches Szenario.

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Kommentare

Sie finden hier 1 Kommentar zu “Unternehmensnachfolge - Wie regeln Sie das?”

  1. Unternehmensnachfolge – Wie regeln Sie das? « Blog für Existenzgründer meinte am 21. Oktober 2009 - 10:36 Uhr

    […] in kleinen Schritten aufgebaut werden, was oft erheblich viel Zeit und Geld erfordert.  Um die Unternehmensnachfolge langfristig zu veranlassen, gibt es viele Möglichkeiten. U.a. kann ein Wirtschaftsanwalt mit der […]

    ID 9

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